Methoden der TCM Drucken E-Mail

Körperakupunktur

Feine sterile Einmalnadeln werden in bestimmte, bei der Erkrankung erforderliche Hautpunkte gestochen. Die Punkte befinden sich zum größten Teil auf den Meridianen (Leitbahnen).
Nach der ausführlichen Diagnosestellung werden Punkte ausgesucht, die durch die Behandlung stimuliert und harmonisiert werden. So kann das Gleichgewicht wieder hergestellt werden.
Die Nadeln werden nach ca. 5-20 Minuten wieder aus der Haut entfernt.

Ohrakupunktur

Bei der Ohrakupunktur handelt e sich um eine Behandlung über die Reflexzonen des Ohres.
Das Ohr hat mehr als 200 Punkte, über die viele bestehende Krankheitszustände oder Störungen im ganzen Körper festgestellt werden können.
Besonders effektiv ist die Kombination mit Dauernadeln. So ist ein ständiger sanfter Dauerreiz vorhanden. Kleine Dauernadeln können über einen längeren Zeitraum im Ohr verbleiben, was besonders Allergiepatienten noch mehr Linderung der Symptome verschaffen kann.
Auch in der Schmerztherapie hat sich diese Methode bewährt. Die Wirkung der klassischen Körperakupunktur wird in Kombination mit der Ohrakupunktur noch wesentlich verstärkt.

Schädelakupunktur nach Yamamoto

Bei der Schädelakupunktur handelt es sich um eine Sonderform der Akupunktur, die bei Erkrankungen wie Schlaganfall, Lähmungen, Parkinson, MS , Schwindel, Sprachstörungen und anderen Erkrankungen des Nervensystems zum Einsatz kommen.

Ernährung

Die Ernährung spielt eine große Rolle in der TCM. Alle Nahrungsmittel werden den fünf Wandlungsphasen „Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall“ zugeordnet.
Somit gibt es auch fünf Geschmacksrichtungen: salzig, sauer, bitter, süß und scharf. Jede Geschmacksrichtung gehört wiederum zu bestimmten Organen, kann sie also z. B. stärken.
Durch diese Zusammenhänge kann es sinnvoll sein, bestimmte Lebensmittel und Getränke mehr zu verwenden, andere dagegen zu reduzieren oder zu vermeiden.

Kräuter und Pflanzen

Aus chinesischen Kräutern werden verschiedene Mischungen zusammengestellt, die zum Heilungsprozess beitragen. Die Kräuter werden gekocht und dann über den Tag verteilt als Tee getrunken. Geschwächte Organe können so gestärkt werden.

Schröpfen

Schröpfgläser unterschiedlicher Größe werden auf Akupunkturpunkte oder bestimmte Hautareale gesetzt. Die Durchblutung wird angeregt und Schlackenstoffe/ Giftstoffe, die sich im Gewebe abgelagert haben, können besser abtransportiert werden.
Auf dem Rücken kann man mit Hilfe von Massageöl auch eine Schröpfmassage durchführen, die z.B. Verspannungen oder Muskelverhärtungen löst.

Moxibustion

Bei der Moxibustion handelt es sich um das Erwärmen von Akupunkturpunkten mittels glühendem Beifußkraut.
Auch chinesische Bestrahlungslampen (z.B. TDP Lampen) können einen ähnlichen Effekt erzielen.
Die Wirkung der gesetzten Nadel kann durch die Erwärmung verbessert werden.

Tai Qi und Qi Gong

Bei Tai Qi und Qi Gong handelt es sich um die aus der TCM bekannten ganzheitlichen langsamen Bewegungsübungen.
Meditative Haltungen und Bewegungen sowie gewisse Atemtechniken können zu einem Zustand höchster Entspannung und Ruhe führen.
Durch einen gestärkten Energiefluss wird das geistige und mentale Wohlbefinden unterstützt.

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